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Bis zu 284 Euro Ersparnis: Neuer Verbund-Tarif unterbietet fast alle Landesenergieversorger
Der mehrheitlich staatliche Stromkonzern Verbund hat mit dem angekündigten Österreich-Stromtarif ab März einen neuen, günstigeren Stromtarif in Aussicht gestellt. Mit einem Netto-Arbeitspreis von 9,5 Cent pro kWh soll Strom deutlich günstiger werden. Das Momentum Institut hat die bislang bekannten Konditionen mit den aktuellen Tarifen der Landesenergieversorger verglichen. Die Analyse zeigt: Der neue Verbund-Tarif wird deutlich günstiger als fast alle Landesversorger. Das Momentum Institut empfiehlt einen maximalen staatlichen Strompreis, damit günstiger Strom auch in allen Haushalten und Betrieben ankommt.

Tag der Elementarbildung: Österreich investiert zu wenig in die Bildung der Jüngsten
Anlässlich des Internationalen Tags der Elementarbildung am 24. Jänner hat das Momentum Institut die Ausgaben für elementare Bildung im europäischen Vergleich analysiert. Die Analyse zeigt, dass Österreich für die Bildung und Betreuung der jüngsten Kinder deutlich weniger Geld in die Hand nimmt als viele andere europäische Länder.

Industriestrategie: Gute Ansätze, aber ohne Antworten auf große Fragen
Das Momentum Institut sieht in der neuen Industriestrategie der Bundesregierung sinnvolle Einzelmaßnahmen, aber gravierende strategische Lücken. Positiv bewertet werden die stärkere Fokussierung der Forschungs- und Unternehmensförderung auf Schlüsseltechnologien und deren Firmen-Ökosystem sowie neue Instrumente wie der geplante Scale-up-Fonds, um neuen Unternehmen mit Finanzbedarf Geld zu verschaffen. Gleichzeitig fehlen zentrale Antworten auf Nachfrage, Energiepreise, internationale Konkurrenz und Finanzierung.

Regierungsklausur: Preisdämpfende Maßnahmen bringen Ersparnis
Die Bundesregierung greift endlich stärker in die Preise bei Lebensmitteln und Energie ein. Die Mehrwertsteuersenkung entlastet ärmere Haushalte relativ zum Einkommen stärker. Die Strompreise werden gesenkt, beide Maßnahmen zusammen bringen durchschnittlichen Haushalten, die zum Verbund wechseln, im Jahr rund 325 Euro Ersparnis, wie das Momentum Institut berechnet hat.

Fehlender Teuerungsausgleich: Familien und Arbeitslose verlieren stark an Kaufkraft
Mit 1. Jänner 2026 setzt die Bundesregierung die Inflationsanpassung zahlreicher Sozialleistungen für zwei Jahre aus. Betroffen sind Familienleistungen wie Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld und Kinderabsetzbetrag. Leistungen, die in den letzten zwei Jahrzehnten ohnehin an Kaufkraft verloren haben. Das Arbeitslosengeld und die Notstandshilfe wurden gar nicht erst in den jährlichen Anpassungsmechanismus aufgenommen.

Teuerung bleibt 2026 strukturelles Problem
Auch 2026 wird es in Österreich teurer. Die aktuelle Übersicht von bereits absehbaren Preisentwicklungen zeigt: Während einzelne staatliche Abgaben sinken, steigen auch im kommenden Jahr jene Kosten weiter, die für das Leben unverzichtbar und alternativlos sind: Wohnen, Energie, Mobilität und Lebensmittel. Das zeigt eine Analyse des Momentum Instituts.

Stellenabbau: Österreich-Karte gibt Überblick über landesweiten Job-Abbau
Eine neue Auswertung des Momentum Instituts zeigt: Der Stellenabbau 2025 ist kein punktuelles Problem einzelner Regionen, sondern zieht sich durch ganz Österreich. Die Karte der in Medienmeldungen dokumentierten Fälle von angekündigtem Stellenabbau und größeren Insolvenzen macht sichtbar, dass Jobverluste gleichzeitig in industriellen Zentren, bei Zulieferern sowie in Handel und Dienstleistungen auftreten. Damit verdichtet sich der Eindruck einer breiten konjunkturellen Schwäche, die sich längst am Arbeitsmarkt niederschlägt.

Elektrizitätsabgabe: Ohne Preiseingriffe bleibt Strom teuer
Die Bundesregierung senkt ab 2026 die Elektrizitätsabgabe auf Strom. Die Maßnahme reicht nicht aus, um die massiv gestiegenen Strompreise nachhaltig zu dämpfen, wie eine Analyse des Momentum Instituts zeigt. Deutlich günstiger wird Strom nur dort, wo die Bundesregierung in die Preise eingreift – etwa mit einem Sozialtarif.

KORREKTUR: Teuerung: Österreich hat ein Mietpreisproblem – Befristungen verdoppelt
KORREKTUR: DER TITEL IN DER ERSTEN GRAFIK WURDE KORRIGIERTDie Mieten in Österreich stiegen mehr als dreimal so stark wie in Deutschland, wie eine Analyse des Momentum Instituts zeigt. Die Kurven der beiden Länder laufen seit Jahren auseinander – seit Beginn der Hochinflationsphase 2022 noch drastischer. Weiters verschiebt sich die Tendenz immer mehr hin zur befristeten Vermietung von Wohnraum – das befeuert die prekäre Situation für Mietende weiter. Die Denkfabrik empfiehlt Wohnraum nur noch in konkreten Situationen – etwa bei Eigenbedarf oder Sanierung – befristet zu vermieten und bei der Mietpreisbremse noch nachzujustieren.

Teuerung: Österreich hat ein Mietpreisproblem – Befristungen verdoppelt
Die Mieten in Österreich stiegen mehr als dreimal so stark wie in Deutschland, wie eine Analyse des Momentum Instituts zeigt. Die Kurven der beiden Länder laufen seit Jahren auseinander – seit Beginn der Hochinflationsphase 2022 noch drastischer. Weiters verschiebt sich die Tendenz immer mehr hin zur befristeten Vermietung von Wohnraum – das befeuert die prekäre Situation für Mietende weiter. Die Denkfabrik empfiehlt Wohnraum nur noch in konkreten Situationen – etwa bei Eigenbedarf oder Sanierung – befristet zu vermieten und bei der Mietpreisbremse noch nachzujustieren.

Grundsteuer: Österreich liegt im internationalen Vergleich weit zurück
Österreich hebt aus Steuern auf Grund und Boden im internationalen Vergleich äußerst geringe Einnahmen ein. Mit lediglich 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) liegt das Land auf Rang 32 von 38 führenden Industriestaaten. Nur sechs OECD-Länder erzielen noch geringere Einnahmen aus Grundsteuern. An der Spitze steht das Vereinigte Königreich, das 2,8 Prozent seiner Wirtschaftsleistung durch Steuern auf Grund und Boden einnimmt. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 0,95 Prozent, innerhalb der EU bei 0,69 Prozent. Länder wie Frankreich, Griechenland, Belgien, Dänemark und Italien setzen besonders stark auf Grundsteuern und erzielen damit Einnahmen von bis zu zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung. Das zeigt ein aktueller Vergleich auf Basis von Daten der OECD.

Christkin(d)flation: Geschenke heuer um bis zu 12,8 Prozent teurer
Typische Weihnachtsgeschenke sind heuer um bis zu 12,8 Prozent teurer als noch vergangene Weihnachten, wie eine Analyse des Momentum Instituts auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Die Preise für etliche „Packerl“ unter dem Christbaum sind deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflationsrate.

