Statement anlässlich neuer Inflationszahlen

Statement anlässlich neuer Inflationszahlen

Die Bundesregierung drückt die Preise bei Strom, Mieten und Lebensmitteln mit ihren preissenkenden Maßnahmen etwas nach unten. Trotzdem bleibt die Jahresinflation 2026 den Vorhersagen nach über dem Zielwert von zwei Prozent. Das Momentum Institut empfiehlt der Bundesregierung daher, das Tempo im Kampf gegen die Inflation zu erhöhen.

Konkret solle die Mehrwertsteuer auf alle Grundnahrungsmittel auf 0 Prozent sinken. Zudem fehlt noch eine wirkmächtige Preisbremse im privaten Neubau, aktuell ist sie noch zu zahnlos ausgestaltet: Die Mieten sollten auch dort nicht stärker als maximal zwei Prozent im Jahr steigen dürfen. Befristete Mietverträge sind in Deutschland und der Schweiz unbekannt – sie gehören ersatzlos abgeschafft, weil sie einer der Haupt-Preistreiber in Neubauwohnungen sind. Beim Strom sollte die Regierung mit dem Energiekrisenmechanismu, der letzte ausständige Baustein des Günstiger-Strom-Gesetzespakets, einen Preisdeckel einführen. Kein Stromkunde und keine Stromkund:in sollte mehr als 10 Cent pro Kilowattstunde Arbeitspreis bezahlen müssen.

"Die bisherigen Maßnahmen sind ein erster Schritt, aber sie dürfen nicht der letzte gewesen sein. Das Tempo beim Kampf gegen die steigenden Lebenshaltungskosten muss weiter steigen. So bekommt Österreich seine Inflationsrate rasch und nachhaltig unter zwei Prozent", sagt Oliver Picek, Chefökonom am Momentum Institut.

Wie die Regierung ihr selbst gestecktes Ziel, die Inflation auf 2 Prozent zu drücken, tatsächlich erreichen kann, hat das Momentum Instituts bereits vergangene Woche präsentiert: